Wir machen Qualität richtig

Die Paranüsse werden bei der Wildernte mühsam von Hand aufgelesen und sodann in der Hylea-Fabrik im bolivianischen Amazonas-Gebiet weiterverarbeitet – also direkt am Ursprung. Modernste Trockenöfen sorgen für 100-prozentige Keimfreiheit der Nüsse. Vollautomatische Produktionsprozesse gewährleisten eine exakte Qualitätskontrolle. Die Herkunft der Rohware lässt sich bei jedem einzelnen Exportkarton genau nachvollziehen. Mit der Möglichkeit, jeden einzelnen Produktionsprozess zu kontrollieren und zu steuern, zählt die Hylea-Fabrik in Fortaleza zu einer der wenigen vollautomatisierten Produktionsfabriken in der gesamten Paranuss-Branche. Selbstverständlich besitzt sie alle notwendigen international anerkannten Zertifizierungen.

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Schritt 1

Die Wildernte

Hylea-Paranüsse werden zu 100 Prozent aus Wildsammlungen gewonnen. Über 1000 Sammler bewirtschaften in einer Saison jeweils rund 100 Paranussbäume auf einer Fläche von 35 bis 50 Hektar Regenwald.

Ernesto Molina ist einer von ihnen. Er und seine Familie leben von der Paranussernte. Jeden Tag legt ein Sammler wie er bis zu 15 Kilometer zu Fuß zurück. Das ist anstrengend. Die Erntezeit der Paranüsse fällt zudem in die Regenzeit, was die Arbeit beschwerlich macht.

Die Kapselfrüchte der Paranuss fallen von teilweise über 50 Meter hohen Bäumen. Molina liest die Fruchtkapseln auf dem Boden auf und zerteilt sie mit einer Machete. Er ist ein fleißiger Sammler und schafft oft einen ganzen Baum am Tag. Damit kommt er täglich auf 700 bis 1.000 Kapseln. Darin befinden sich je nach Größe bis zu 25 zwetschgengroße Samen – die Paranüsse.

Die Ernte verpackt er in Säcke. Einer wiegt 70 Kilo! Den trägt Molino auf dem Rücken aus dem Wald heraus zu unseren Sammelstellen. Später werden sie per Traktor zu einem Zwischenlager und von dort zur Hylea-Fabrik gebracht. Hylea kauft den Sammlern ihre Ware ab, verarbeitet sie weiter und verkauft die Paranüsse anschließend auf dem Weltmarkt.

Der Kauf von Paranüssen kommt sowohl dem Amazonas als auch den Menschen zugute. Hand in Hand mit der gemeinnützigen Stiftung „Federico Hecker“ wird ein Teil des erwirtschafteten Gewinns wieder in die Region investiert und verbessert so die Lebensbedingungen von Menschen wie Ernesto Molina und seiner Familie zusätzlich. Ein Kreislauf, von dem die Menschen und der Amazonas gleichermaßen profitieren.

Ernesto Molina
ist einer von 1000 Paranusssammlern

geht täglich bis zu 15 Kilometer zu Fuß durch den Regenwald
Hylea kauft den Sammlern ihre Ware ab und verarbeitet sie weiter.
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Schritt 2

Die Verarbeitung

Wir verarbeiten die Paranüsse in unserer eigenen Paranussfabrik. Sie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von fünf Fußballfeldern und produziert jährlich bis zu 4.000 Tonnen Paranüsse. Das entspricht rund 20 Prozent der weltweiten Paranussproduktion. Die Hylea-Fabrik ist speziell für die Produktion von Paranüssen konzipiert und gebaut worden. Im Dezember 2019 hat sie erstmals ihren Betrieb aufgenommen. Sie zählt zu den modernsten und größten Fabriken in der Branche.

In der Hylea-Fabrik werden die ungeschälten Paranüsse in riesigen Silos zwischengelagert und vorgetrocknet. Dabei wird jeder Sammelregion, aus der die Nüsse stammen, ein bestimmtes Silo zugeordnet. Dies ermöglicht es, jede einzelne Produktionscharge Paranüsse bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen – quasi bis zum Paranussbaum in der jeweiligen Sammelregion.

Danach werden die Paranüsse mithilfe einer laserunterstützten Sortiermaschine vollautomatisch nach Größe und Beschaffenheit klassifiziert und geschält. Anschließend werden die Paranusskerne in einem High-Tech-Ofen getrocknet. Er ist nicht weniger als das modernste Trocknungssystem in der Branche und stellt 100-prozentige Keimfreiheit sicher. Nun müssen die Nüsse in die Qualitätssicherung, von wo aus sie in der Verpackungsstrecke, vakuumiert in Bulks, versandfertig kartoniert werden. Schließlich kommen die Nüsse als Large, Medium, Midget, Broken und Chipped in den Handel.

Fabrikanlage

  1. Lagerung
  2. Trocknung
  3. Klassifizierung
  4. Schälen
  5. Lasersortierung
  6. Trocknung
  7. Verpacken
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Schritt 3

Qualität

Zentrales Ziel unseres modernen Qualitätsmanagements ist es, die Kundenerwartungen zu erfüllen und zu übertreffen. Dadurch sichern wir den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens.

In den vergangenen Jahren haben wir ein eigenes professionelles Qualitätsmanagementsystem entwickelt, das alle Mitarbeiter in den gesamten Wertschöpfungsprozess einbindet. Dadurch hat sich das Verständnis für die Qualität und die Verbesserungspotenziale im gesamten Unternehmen nochmals erhöht.

Ein- und Ausgangskontrollen
Analysen
Kundenfeedbacks
Audits und Schulungen

Durch Ein- und Ausgangskontrollen, Analysen, Kundenfeedbacks, Audits und regelmäßige halbjährliche Schulungen der Mitarbeiter werden Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette überwacht und weiterhin kontinuierlich verbessert, weiterentwickelt und optimiert.

Unsere Kunden können von uns höchste Lebensmittelsicherheit erwarten. Denn die Analysen führender akkreditierter Laboren dokumentieren regelmäßig: Unsere Qualitätsstandards gehen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Wir sind zertifiziert nach Fairtrade, Bio, Bio Suisse, USDA Organic und IFS.

Wir sind Partner des WWF – gemeinsames Engagement für den Regenwaldschutz!

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Yasmin Habibullah

Hylea Foods AG
Leiterin Qualitätsmanagement
qm@hylea-foods.com

Philipp Zimmermann

Hylea Foods AG
B.Sc. Agrarwissenschaften
Agricultural Science

Leiter Qualitätsmanagement
Head of Quality Managemen
p.zimmermann@hylea-foods.com

Hylea Foods AG

Graf-Zeppelin-Str. 8
D-51147 Köln
info@hylea-foods.com